Man or Austro-Man

Wieder eine neue livres, und diesmal bespreche ich einen Luxemburger, der in Wien wohnt Jahrhundertsommerund schon ordentlich austrifiziert scheint. Raoul Biltgens „Jahrhundertsommer“ hat mir eine Kritik abgerungen, die mir  schon jetzt merkwürdig vorkommt. Ich weiß noch nicht einmal, ob das für das Buch spricht oder dagegen, und so ging es mir auch beim Lesen.

Die Liebe als offenes Kunstwerk. Raoul Biltgens dialektischer Roman „Jahrhundertsommer“, In: Livres – Bücher, Literaturbeilage des Tageblatt, Luxemburg, Ausgabe 26, November/Dezember 2015

Lob der Biederkeit

In Zeiten diskursiver Verwahrlosung können Bücher zu Orten stiller Zuflucht werden. Während draußen geschrieen, krakeelt und gehasst wird, finde ich es tröstlich, mich einmal wieder den Introspektionen Wilhelm Genazinos zu widmen. Wenn ich einen Favoriten unter den deutschen Schriftstellern habe, ist er es, und Die Kassiererinnen aus dem Jahr 1998 ist bereits das elfte seiner Bücher in meinem Regal. Viele gute Bands nehmen immer wieder dieselbe Platte auf, und viele gute Schauspieler spielen immer nur sich selbst. Genazino schreibt immer wieder dasselbe Buch: Ein Mann mittleren Alters mit unbestimmtem oder unwahrscheinlichem Beruf ( Apokalyptik-Dozent, promovierter Wilhelm Genazino: Die KassiererinnenWäschereibesitzer, Schuhtester ) spaziert durch Frankfurt und beobachtet Menschen, Tiere, Dinge. Handlung sucht man oft vergebens. Diese Romane werden sich nicht gerade im Thriller-Regal der Großbuchhandlungen finden lassen. Worin liegt dann der Reiz dieser Literatur? Der Animismus, wie ihn der Autor in seinen „Die Belebung der toten Winkel“ betitelten Poetik-Vorlesungen selbst benennt? Unscheinbare, von der Welt unbeachtete Gegenstände werden zum Leben erweckt. Eine weggeworfene Jacke kann komplexe innere Prozesse auslösen oder sogar zur Identifikation einladen! Ich habe Genazino daher immer als phantastischen Schriftsteller empfunden, was er selbst wahrscheinlich von sich weisen würde. Ein Schriftstellerfreund von mir zieh Genazino einmal der Biederkeit. Das scheint mir wahr und falsch zugleich. Falsch, weil sich der Autor vorrangig mit Außenseitern beschäftigt, prekären Existenzen, die sich der Welt so weit verweigern wie möglich. Ihre Gedankenwelten sind innere Orte des Widerstands gegen den Terror der Effizienz. Wahr ist der Biederkeitsvowurf, weil in der Sensibilität der Beobachtungen des Autors ein verfeinerter Sinn zum Ausdruck gelangt, den man mit einer altbackenen Bürgerlichkeit verbinden mag. Doch während solche erlernte Feinnervigkeit für gewöhnlich in Opernkennerschaft, Feinschmeckerei oder anderen Disziplinen der Dinstinktion ( jaja, auch Literaturliebhaberei ) zum Zuge kommt, ist sie bei Genazino auf scheinbare Banalitäten gerichtet, auf die Bruchstellen im Allltag der bundesrepublikanischen Großstadt-Tristesse. Sie ist hemmungslos egalitär. Und daher zeigt sich hier für mich das genaue Gegenteil einer rohen Bürgerlichkeit. Die unterstellte Biederkeit ist kein Makel, sondern eine Qualität. Sie ermöglicht erst den leisen Humor, der in Sätzen wie diesen steckt: Die trinkenden Männer im Unterstand der Haltestelle waren verschwunden. Sie hatten drei leere Bierflaschen zurückgelassen, die von Passanten verächtlich angeschaut wurden.

Und wieder: Etwas Punkt Null

Warum tun wir, was wir tun? Was treibt uns an? „Was Sie wirklich motiviert“ ist der Untertitel des populärwissenschaftlichen Drive des Journalisten Daniel Pink, und wie man merkt, ist Subtilität hier kein vorrangiges Ziel. Das auch meiner Erfahrung nach im betrieblichen Alltag noch weit verbreitete System von Zuckerbrot und Peitsche bezeichnet Pink als „Motivation 2.0“, dem ein „Betriebssystem-Update auf Motivation 3.0“ folgen müsse.  Wer sich durch die Sprechblasen-Rhetorik des Autors nicht abschrecken lässt und auch seinen Hang zum Manager-Kitsch („Hör auf die Gurus: Sechs Business-Denker, die es verstanden haben“ ) ausblenden kann, bekommt hier eine kompakte Zusammenfassung motivationspsychologischer Erkenntnisse. Grundtenor ist: Extrinsische Motivation, also Bestrafung und Belohnung, funktioniert oft nicht und kann sogar schaden. Das gilt für das Lernen ebenso wie für die Einhaltung sozialer Standards oder eben, und darum geht es Pink vor allem, für die Arbeit. An den Anfang setzt Pink Experimente, die letztlich zur Entwicklung der Selbstbestimmungstheorie von Deci & Ryan geführt haben. Menschen möchten selbstbestimmt und selbstgesteuert durchs Leben gehen, sie möchten ihren Fähigkeiten angemessene Herausforderungen bestehen und ihre Zeit mit etwas Daniel H. Pink: Driveverbringen, was sie als sinnvoll und sinnstiftend ansehen. Pink arbeitet sich dabei von den Bedürfnissen des Einzelnen bis zur Organisationsebene hoch und konstatiert überall: Selbstbestimmung rulez, wir sollten über Inhalt, Tempo und Umfang unserer Arbeit autonom verfügen können, statt extrinsischer Faktoren wie Geld, Macht, Status, sollten Autonomie und Sinnhaftigkeit uns antreiben, weil… tja, weil das für die Wirtschaft gut ist, und an dieser Stelle stößt das Buch an eine Glasdecke. Pink lässt den letzten Schritt aus: Festzustellen, dass Belohnung in Form von Kapital und somit ein inhärent extrinsischer Motivations-Mechanismus unserem Wirtschaftssystem zugrunde liegt. Wäre es nicht angebracht, zu erwähnen, dass Aktienfonds und all die noch abstrakteren Besitzmaschinen einzig und allein der Kapitalvermehrung dienen und dass es diese sind, deren Befehlen der Großteil der Unternehmen gehorchen muss? Da kann man Selbstbestimmungs- und Sinnoasen innerhalb der Firmen schaffen, wie man will – wenn der Rubel nicht in ausreichender Geschwindigkeit rollt, ist schnell Schluss mit den Spirenzchen. Geldvermehrung ist nun mal nicht sinnorientiert. Wer Argumente für eine humanere Arbeitswelt auf wirtschaftliche Logik stützt, steht zudem mit leeren Händen da, wenn sie sich in dieser Denke als falsch erweisen sollten. Was, wenn Sklaverei und Prügel zu noch besseren Arbeitsergebnissen, mehr Umsatz und Gewinn führen sollten? Selbstbestimmtheit ist ein Wert für sich, und ihn den Firmeneignern mit Umsatzargumenten schmackhaft zu machen, ist auch ein logischer Fehler, denn so bleiben die Kapitalisten selber in der Falle extrinsischer Motivation gefangen.

Es wirkt ein wenig so, als wäre das Wirtschaftssystem ein religiöses Tabu. Pink weist dennoch auf die Folgen hin, die es mit sich bringt, und schreckt auch nicht vor Forderungen zurück, die in manchen Führungsetagen McCarthyesken Kommunistenalarm auslösen dürften. Vielleicht ist das schon radikal genug und letztlich listiger, als mit Revolutionsprosa doch nur den Bekehrten zu predigen.

Tirade aus dem Maschinenraum

Als Dirk Kurbjuweit in einem Spiegel-Artikel das Wort vom Wutbürger prägte, warf er die  Stuttgart21-Demonstranten mit Verachtungstheoretikern wie Thilo Sarrazin in einen Topf. In beiden Fällen sei keine rationale politische Auseinandersetzung am Werk, sondern irrationales Wüten, so seine These. Die Vorannahmen Kurbjuweits über die soziale Struktur und die Motivationen der Protestierenden wurden inzwischen ebenso widerlegt (s. hierzu den Artikel von Stefan Stürmer im report psychologie) wie Sarrazins vulgärgenetische Behauptungen. Den Versuch, zwischen diesen verschiedenen Formen der politischen Äußerung Gemeinsamkeiten zu konstruieren, halte ich für pure antiemanzipatorische Rhetorik. Es macht eben einen Unterschied, ob sich der Protest gegen Bevormundung durch einen Machtapparat richtet oder die Abwertung von Minderheiten zum Ziel hat. Und Wut, besser bezeichnet als Zorn, wie Georg Schramm sagt, macht die Menschen auch nicht automatisch zu tobenden Berserkern. Anger is an energy.Hand to Mouth: Living in Bootstrap America (10/2/14)

Linda Tirado ist zornig, und es ist ein gerechter Zorn, der ihren Vorträgen einen mitreißenden Drive verleiht. In Hand to Mouth schildert sie ihr Leben als Teil der amerikanischen Working Poor. Sie beschreibt, wie sie durch Pech, systemische Unbarmherzigkeit und eigene, ungeschönt dargestellte Fehlentscheidungen in einem Leben landete, in dem kein Handlungsspielraum mehr existiert. Hetze von Job zu Job, ständig der Willkür von Arbeitgebern und Behörden ausgesetzt, miserable Gesundheitsversorgung und stets am Rand des finanziellen Abgrunds: So sieht der Alltag der Armen aus, wenn sich das wirtschaftsliberale Dogma in voller Kraft und Schönheit entfalten darf. Von den besser gestellten Mitgliedern der Gesellschaft erhält man dafür Verachtung oder Ignoranz. Selber schuld halt, anyone can make it. Streng Dich eben mehr an. Tirado schreibt mit Verve, doch ohne Schaum vorm Mund. Sie verlangt verdammt noch mal Respekt. Das ist nicht systemstürzend. Tirado macht wenige politische Aussagen. Doch sie legt die die emotionalen und kognitiven Schutzmechanismen bloß, die sich Mittel- und Oberschicht zugelegt haben, um die gesellschaftliche Ordnung zu rechtfertigen. Sie beschreibt, was das für die unteren Einkommensschichten bedeutet. Sie zeigt auf die Abgebrühtheit, Selbstgerechtigkeit und Bigotterie, die mit der meritokratischen Fiktion verbunden sind. Und sie bleibt unverbrüchlich solidarisch mit ihren KollegInnen, FreundInnen und allen anderen, deren Einkommen man am Zustand ihrer Zähne ablesen kann. Tirado zeigt, dass Zorn und ein ausgeprägter Sinn für Gerechtigkeit in Statements münden können, die für Respekt, Solidarität und Empathie Partei ergreifen und eben nicht in die verbitterten Verliererideologien von Tea Party oder Pegida einspeisen.

Tirados Berichte aus dem Maschinenraum des amerikanischen Alptraums haben mich an ein Paper (pdf) von Vladas Griskevicius erinnert, in dem er die aus der Biologie stammende Life History Theory auf das Risikoverhalten von Menschen anwendet; für Personen aus sozioökonomisch unsicheren Verhältnissen ist es danach stets ratsamer, den Spatz in der Hand zu nehmen statt der Taube auf dem Dach – denn diese ist im Zweifel unerreichbar. Das heißt, Belohnungsaufschub ist fein, wenn man aus einer stabillen Umwelt kommt. Andernfalls lebt es sich besser „Hand to Mouth“.

 

Davongekommene

Als Zyniker kehrt man zurück aus Kriegen und Kindheiten, schrieb Max Goldt in seinem Text „Mein Nachbar und der Zynismus“. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Mit der Unverwüstlichkeit eines Frank McCourt kann man sogar als freundlicher Mensch aus den Trümmern hervorsteigen, zu der ein trinkender Vater die Familie zerschlagen hat. D819en meisten ist das nicht vergönnt. Andreas Altmann scheint das Entsetzen über den heimischen Terror noch in der Rückschau physische Schmerzen zu bereiten. John Burnside ist ebenfalls schwer versehrt. Eine eher banale Begegnung bringt ihn dazu, sich seiner Geschichte zu stellen. Eine Dunkelheit ist in diesem Buch, etwas Lauerndes, eine Bedrohung. Stets erwartet man einen Gewaltausbruch. Stattdessen berichtet Burnside, wie ihm sein Vater ein Leben lang Gift in die Seele träufelte. Auch wenn es Misshandlungen gab – sie waren dem Vater nie so wichtig wie die Zeitlupengewalt burnside_vaterpermanenter Entwertung. In finanziell besseren Zeiten kauft er von dem Geld, dass er nicht versoffen hat, allen Kindern im Viertel Eis – außer seinem Sohn. Dieses Ausmaß an Verachtung, an zur Schau gestellter Kälte und Lieblosigkeit hat Burnside trotz all seiner Versuche der Selbstvernichtung überlebt. Und teuer bezahlt. Altmann und Burnside sind Davongekommene. Man sieht es ihnen an, sie sind schief ins Leben gebaut. Altmann hat sich in eine Art überdrehten, weitherzigen Humanismus gerettet, und Burnside lebt mit der Schwärze, die ihm aus seiner Kindheit hinterherschleicht. Ein Buch wie ein Stein.

Zwischen Tiflis und Luanda

Burchuladze_adibasZwei Romane habe ich für die September-Ausgabe der Livres besprochen. „adibas“ von Zaza Burchuladze lag mir nur als Druckfahne vor. Inzwischen landete das gebundene Exemplar in unserem Briefkasten. Bibliophilie ist mir fremd, ich ziehe Taschenbücher gebundenen Exemplaren vor, leihe am Liebsten aus der Bibliothek aus und wäre ein Freund des Ebooks, gäbe es da nicht die Probleme mit Digital Rights Management, Überwachung und Bevormundung etc. „adibas“ ist allerdings vom Einband über die Typografie bis zu Agualusa_Geckoden eingestreuten Grafiken haptisch und optisch selbst für Analphabeten ein Genuss. Der Angolaner José Eduardo Agualusa liefert mit der Neuauflage seines vielschichtigen Romans „Das Lachen des Geckos“ das zweite Werk.

Der Westen, im Osten eine Farce. Zaza Burchuladzes Blick auf Tiflis zur Zeit des Kaukasuskrieges, In: Livres – Bücher, Literaturbeilage des Tageblatt, Luxemburg, Ausgabe 25, September/Oktober 2015

Die Erfindung der Vergangenheit. José Eduardo Agualusas angolanisches Spiegelkabinett, In: Livres – Bücher, Literaturbeilage des Tageblatt, Luxemburg, Ausgabe 25, September/Oktober 2015

Vertrackt

bookpedia ist ein Programm zur Literaturverwaltung – nicht für die wissenschaftliche Arbeit, sondern um leicht zwanghaften Charakteren wie mir die Möglichkeit zur digitalen Beharkung des eigenen, analogen Buchregals zu bieten. Eine hübsche Oberfläche ermöglicht angenehme Bearbeitung, darunter liegt ein schrottiges Datenbankdesign. Jedes Mal, wenn ich ein Buch gelesen habe, schreib ich ein paar Gedanken dazu auf und schubs es in das Programm. Jetzt habe ich die Daten auf tellico umgezogen, da mein nächster Rechner wieder eine Linux-Kiste sein wird. Meine Minikritiken poste ich jetzt gleichzeitig hier. Auch wenn meine leserische Selbstverwaltung ein eher abseitiges Beispiel für Self-Tracking darstellt, passt es doch gut, dass sich der heutige Eintrag mit einem Gegner desselben befasst.

Smarte neue Welt von Evgeny Morozov

Der Podcast der London School of Economics ist ein häufiger Quell der Inspiration für mich. Auf Evgeny Morozov wurde ich durch einen Vortrag aufmerksam, den er dort hielt und der sich auf sein Buch „The Net Delusion“ bezog, das seitdem meine Wunschliste bevölkert. Nun kreuzte der Nachfolger in der Stadtbibliothek meine Wege. Der doppeldeutige Originaltitel „To Save Everything, Click Here“ verendet im Deutschen als „Smarte Neue Welt„; auch wenn Buchtitel meist den Marketingabteilungen der Verlage anzulasten sind, knirscht es in der Übersetzung doch auch sonst. Das charmante Soviet-Englisch des weißrussischen Autors kommt aber ohnehin nur auf der Tonspur zum Tragen. Morozov arbeitet sich an zwei Themen ab: Internetzentrismus und Solutionismus. Mit der digitalen Revolution sind eine Menge Leute auf der Bildfläche erschienen, die sagen, das Internet ändere nun alles, und die mit technischen Lösungen für soziale Probleme anrücken. Morozov weist darauf hin, dass „das Internet“ keine naturgesetzliche Gestalt hat, sondern so aussieht, wie wir, unsere Regierungen und die Unternehmen es definieren und erschaffen. Sich darauf zu berufen, dass man sich nun „dem Internet“ anzupassen habe, ist eher den feuchten Umsatzträumen von Eric Schmidt zuzuschreiben. Viele medial präsente „Internetexperten“ stricken an dem Mythos des alles epochal umstürzenden Netzes mit. So neu ist aber vieles nicht, was das Internet so mit sich bringt, und wie immer braucht man zermürbende inhaltliche Diskussionen und langwierige Abstimmungen, um das Thema in den Griff zu bekommen und die geeigneten gesellschaftlichen Antworten zu entwickeln. Demokratie halt. Mit der Fleißkärtchen-Kultur der Gamification, wie sie z.B. Jane McGonigal propagiert, kann Morozov wenig anfangen. Den Autor erinnert das eher an die Orden und Belobigungen für Plansollübererfüllung in der Soviet-Zeit und lässt ihn einen umfassenden Korrumpierungseffekt befürchten. Wahre Worte aus Weißrussland.

Heiliger Zorn

Da gab es 759 KandidatInnen für den Bonner Literaturpreis, und auf die Longlist kamen 25. Dann bekam ich eine Mail, dass meine Kurzgeschichte Heiliger Zorn auf der Shortlist gelandet war, also unter den letzten elf. Bekommen hab ich den Preis dann leider nicht, aber lesen werde ich die Geschichte bei der Preisverleihung am 18.9. ab 20 Uhr in der Buchhandlung Böttger,  Maximilianstraße 44 in Bonn. Sie wird dann in der neuen Ausgabe der Literaturzeitschrift „Dichtungsring“ erscheinen.

Schummrige Zukunft

Planet_Magnon

Selten genug schaffen es SciFi-Romane in die Mainstream-Presse. Meistens dann, wenn sich eher spartenferne Autoren der Gattung widmen. In der letzten Livres-Ausgabe durfte ich mich eines solchen Falles annehmen. Leif Randt hat sich mit Planet Magnon an das Genre gewagt, und das Ergebnis ist interessant.

Schummrige Zukunft –Leif Randts phantastischer Roman »Planet Magnon«, In: Livres – Bücher, Literaturbeilage des Tageblatt, Luxemburg, Ausgabe 24, Juli/August 2015

An dieser Stelle sei auch darauf verwiesen, dass FC Stoffel den 50. Schriftsonar-Podcast gestemmt hat. Der Schriftsonar ist ein SciFi-Podcast, eine Art Hör-Fanzine, mit Herzblut gemacht und immer für eine Literaturempfehlung gut, die man in den Standardmedien vergeblich suchen würde. Unter anderem verdanke ich dem Podcast auch den Roman „Wind-up girl“ von Paolo Bacigalupi, den ich in der obigen Kritik erwähne.
Herzlichen Glückwunsch von hier aus!

Lebenswerk und Lebertest

In der neuen livres sind zwei Beiträge von mir enthalten:Schlechter_Nkdan

Zeitreise im Zettelkasten – Ein Blick durch Lambert Schlechters Kaleidoskop, In: Livres – Bücher, Literaturbeilage des Tageblatt, Luxemburg, Ausgabe 22, März/April 2015

 

Die letzten ihrer Art – Bernd Imgrunds trotziges Plädoyer für Bernd Imgrund - Kein Bier vor Vierdie Eckkneipe,
In: Livres – Bücher, Literaturbeilage des Tageblatt, Luxemburg, Ausgabe 22, März/April 2015