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Halbindien // Neues vom Ruesseltier

Neues vom Ruesseltier

In Madikeri haben sich einige Menschen zu einer Buergerinitiative zusammengeschlossen, die sich um eine vertraegliche Loesung des Elefantenproblems bemueht. Unser Fuehrer durch das kraftstrotzende Gruen der Berge des Distrikts Coorg gehoert dazu. Sein Name ist Yashu. Er berichtet, dass die Elefanten sich fuer gewoehnlich in unbewohnten Waldregionen aufhalten und nur an die Felder gehen, wenn sich das Nahrungsangebot in ihrem Habitat durch abweichende Regenzeiten verknappt, was in den letzten Jahren immer haeufiger der Fall ist. Fuer die Bauern kann ein zertrampeltes Reisfeld lebensbedrohliche Ernteausfaelle bedingen. Also wehrten sie sich durch illegale Jagd auf die Tiere. Yashus Initiative rief die Regierung auf den Plan. Diese umstellte die betroffenen Gebiete gegen den Rat der Einheimischen mit Elektrozaeunen, erklaerte das Problem fuer erledigt und machte sich wieder vom bedrohten Acker. Yashu und seine Freunde beobachteten den Erfolg der Aktion am naechsten Morgen. Die Elefanten beruesselten den Zaun einige Male, standen eine Weile sinnierend herum und stapften wieder in den Wald zurueck. Wenig spaeter erschienen sie erneut und schlugen den antielenfantischen Schutzwall mit ein paar ausgerupften Baeumen zu Klump.

Es scheint also was zu gehen im Elefantenkopf, auch bei Ganesh, wie Yashu bei unserer Wanderung anhand einer kleinen Geschichte illustrierte.

Der Gott Shani ist ein unangenehmer Kerl. Er ist fuer die schlechteste Zeit im Leben eines jeden zustaendig. Als die Reihe an Ganesh ist, will ihn dieser auf den naechsten Tag vertroesten. Schon klar, sagt Shani, Du hast die Hosen voll. Neinnein, antwortet Ganesh, von mir aus koennen wir vertraglich vereinbaren, dass Du morgen mit deiner Arbeit anfangen darfst. Shani willigt ein und steht am naechsten Tag wieder vor der Tuer: He, Ruesselface, heute ist der erste Tag der schlechtesten Zeit Deines Lebens!
Ich glaube, Du irrst Dich, sagt Ganesh und haelt Shani die Abmachung unter die Nase:

D I E N S T V E R T R A G
Die Goetter Ganesh, im Folgenden Auftraggeber genannt, und Shani, als Auftragnehmer bezeichnet, kommen ueberein, dass der Auftragnehmer dem Auftraggeber die schlechteste Zeit seines Lebens bereiten wird. Der Auftragnehmer wird die Leistung keinem anderen Interessenten anbieten, bis er sie vollstaendig beim Auftraggeber erbracht hat. Der Auftragnehmer wird mit der Leistungserbringung am morgigen Tag beginnen.

Bis morgen also, sagt:
ganesh.jpg
Ganesh

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  1. Doro

    Montag, Januar 10, 2011 - 14:12:58

    Pleeease try again läähder sagt euer indisches Handy aber ich will Vroni unbedingt zum Geburtstag gratulieren und Digo danken für die tollen Reiseberichte! Tim und ich gucken jeden Tag nach Neuem und entdecken ganz viel Kiwispirit!

    Liebstes Schwesterherz hab einen ganz tollen Tag und dein Geschenk habe ich dir schon per SMS verraten :-)

  2. Nadine

    Dienstag, Januar 11, 2011 - 00:52:14

    happpppppy birthday to you, haaaaaapppy birthday to you…!
    hoch soll sie leben, hoch soll sie leben, drei mal hoch…!

    alles, alles gute zum geburtstag auch von mir. möge dir ganesh ganz viel glück geben. glaube das ist mein lieblingsgott. laut wiki steht er u.a. auch für jeden neuanfang.

    hoffe ihr seid zu den passagen nächste woche wieder da.

    eure nadine

    PS: die Ganesh geschichte werde ich mir merken! ;-)

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